tja…

wie lange dauert es eigentlich, bis man lernt, und zwar wirklich lernt, und nicht nur theoretisch oder so, dass man s wieder vergisst? ich muss mich jedenfalls so manches mal wundern, wie hartnäckig und mit welchem aufwand und zum teil bewusstsein ich ebengerade gegen diesen praktischen lernerfolg angehe; und damit meine ich vor allem die aspekte des lebens, welche einen begrenzen, und zwar merklich, schmerzlich. neulich etwa habe ich es erneut fertiggebracht, mir meinen ellenbogen zu ruinieren, indem ich immerwieder dieselbe kraftübung in derselben art und weise vollzog; und das obwohl ich in meinem job regelmässig das /differenzielle training/ propagiere, in dem es eben um die differenz, die schwankung, die variation geht; eigene anwendung fehlanzeige. wahrscheinlich geht der krug tatsächlich solange zum brunnen, bis er bricht, und erst danach überlegt man sich wie man noch ans kühle nass gelangen könnte. apropos, ich hätte bock mal wieder schwimmen zu gehn, und uwe, sprintflossen liegen bereits in meinem kraftraum und stinken nach gummi;) und neue badehosen sind ebenfalls geordert und dann isse reif die fucking 25m bahn!!! grü

Ein Kommentar zu “tja…” »»

  1. uwe
    Comment von uwe | 12/08/08 at 5:27 pm

    D.,

    in der Not frisst die Fliege Teufel, und da kann man auch schon ma’ die nasse 25-m-Kurzstregge so nehmen wie se is’ (auch ein bisschen hektisch, also nicht bei den Bahnen verzählen, Alda!), nämlich in der Qualität ihrer Gleichförmigkeit durchaus differenziell:

    Denn das was eben noch rechts war, ist nun schon wieder links. Auf der Seite, wo eben das fade Herbstlicht noch gescheint hatte, brennt jetzt das frische Halogen. Und wo eben noch die Kacheln waren, wird jetzt wieder der Blick weit auf rüstige RenterInnen-Korpüsse.

    (Und solche Flossen krieg ich auch noch — spätestens im Mai!)

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