das mit der wissenschaft

als ich noch am studieren gewesen war, erzählte mir mein dozent für med soz (zum thema volkskrankheiten) von einer ablenkungstaktik der tabakkonzerne. die heinis investieren doch millionen für wissenschaftliche studien an verschiedenen wesen (ratten etwa, welche es direkt darauf dahinrafft); ihnen werden megadosen möglichst alltäglicher stoffe verabreicht, in der hoffnung, dass sie krebs kriegen, was dann kräftig veröffentlicht wird. /toastbrot verursacht krebs/ kann man dann in der bildzeitung lesen, und der gemeine raucher denkt sich sogleich: /diese schweine vonne nahrungsmittelindustrie machen mit uns wasse wollen/ und vergisst darüber total, dass all die kippen ihn viel eher killn, denn da fängt die überdosis bei eins an.

jetzt, wo die deutschen sich die tumbe rauchverteufelung von den amis abgeschaut haben, könnte es der tabakindustrie jedoch langfristig tatsächlich an den kragen gehen; und ich meine bereits alternativvolksdrogenangebote mit ablenkungsmanöver aus der richtung der barone ausgemacht zu haben; wiederum im zeichen der wissenschaft.

in allen möglichen fitnessmagazinen lese ich nämlich, wie gesund doch kaffee ist und wieviel /positives/ sein konsum nach sich zieht. was wird da nich alle behauptet, kaffee macht aktiv, schützt vor krebs:-), fördert die fettverbrennung und demnächst wahrscheinlich, optimiert die chancen, topmodell zu werden (und viel hilft ja bekanntlich viel;-).

mir ist jedenfalls mal eins klar, mit kaffee kann man anscheinend (genau wie mit allen drogen) haufenweise kohle verdienen und es /lohnt/ sich mit allen mitteln den wissenschaftlichen nachweis dafür erbringen zu lassen, dass er /gut/ ist. wenn die heerscharen hyperaktiver modells natürlich beginnen, amerika finanziell zu bedrohen, wird man wohl auf schwarzen tee ausweichen müssen:-)

Schreibe einen Kommentar »»