Reise nach Jerusalem

Letztlich habe ich wohl einmal zu häufig über Veränderung nachgedacht. Also jetzt nicht weil ich mich als Frau fühlte, gefangen in einem Männerkörper, wogegen natürlich nichts zu sagen wäre:-) Nein, eher diese /was kann ich an welcher Stelle (also mental und darüber hinaus:-) wie optimieren, um mit möglichster Leichtigkeit erreichen zu können, was ich wirklich will - Angelegenheit/. Dass bei so etwas manche grundlegende Frage aufgeworfen wird, versteht sich von selbst; und dass mit jeder Antwort neue Fragen auftauchen ebenfalls; Zeit vergeht; noch mehr Zeit vergeht. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich kaum /am großen Hebel/ zerre, wenn ich versuche, mich quasi innerlich (und dazu womöglich /bewusst/) zu verändern (was zich Hornochsen propagieren, von denen ich so manchen getroffen gehabt hatte:-), also ein /Anderer/ zu werden, sondern, dass es für mich wesentlich wirksamer ist, zu betrachten, wie ich bin, um darauf den passenden Platz im Großen und Ganzen anzusteuern, um dann zu erfassen, wer ich bin. Auf dem Weg ergibt sich nämlich die notwendige /innere/ Veränderung wie von selbst, unbewusst. Bewegt man sich nicht (in erkennbarer Geschwindigkeit) zum eigenen Platz hin, besteht das Hauptergebnis darin, dass man sich und allen Beteiligten mächtig auf den Geist geht. Bisher dachte ich nun, dass man Freunde und Bekannte (und Weltbürger) vor allem deswegen schwer nervt, weil man unausgeglichen bis unerträglich rüberkommt. Heute jedoch ist mir etwas widerfahren, das mich glauben lässt, dass alle so gestresst reagieren (wenn man Platz-Einnahme-Verhinderung betreibt), weil man zusätzlich einen Platz blockiert, der wem anders zusteht, was zu einer wahren /Kettenreaktion/ führt. Jetzt aber nix wie los!:-)

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