Die magische Nummer 7 plus minus 2

Es scheint darum zu gehen, den Verstand möglichst vollständig auszuschalten; und ich meine das Verstandausschalten, nachdem man eine ganze Weile nachgedacht hat. Wahrscheinlich gilt das für jeden denkbaren Bereich des Lebens, ich beziehe mich aber hier /der allgemeinen Sicherheit wegen/ auf das Gitarrespielen. Erst wenn der Kopf nicht mehr dazwischenfunkt, kann das Gefühl beginnen, zu spielen und eine Verbindung zur Gefühlswelt der anderen aufbauen.

Für deduktive (Wikipedia ole ole) Lerntypen, wie ich einer bin, wird es genau an diesem Punkt schwierig, denn wir versuchen ja zunächst, das Ganze zu kapieren, was beim Sechs-Saiten-Zupfen schonmal in totaler Verwirrung endet; und dann funkt der Kopf ohne Ende.

Also flux (nach knapp zwei Jahrzenten) umgedacht und den Lieblings-Lernstil gekickt.

Das Ergebnis ist (Exformations-Chris sei Dank) eine Matrix, welche so klein und einfach ist, dass die Funkzentrale den Eingeweiden vertraut. Sie besteht aus nur sieben Tönen (und manchmal gar aus fünf), was dazu führt, dass nicht mal mehr meine Finger nachdenken - und am Ende steckt doch noch das Ganze in jedem Teil.

Wat ‘ne Integration.

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