Der Raum zwischen den Extremen
Mir erscheinet die Summe der möglichen Kontexte wie der dreidimensionale Raum. Er baut sich auf aus zweidimensionalen Ebenen, welche übereinandergeschichtet sind. Dieser Raum könnte durch ein vollständiges Verhaltensrepertoire ausgefüllt sein. Befinden sich unausgefüllte Bereiche im individuellen Verhaltensraum, kann das /in einem unvollständigen gesellschaftlichen Verhaltensraum/ Vorteile haben, für das /nach Vollständigkeit strebende/ Individuum jedoch, überwiegen langfristig die Nachteile.
Die Ebenen könnten die einzelnen Bereiche des Lebens repräsentieren, während die komplette Aufschichtung der Ebenen ein individuelles Gesamtbild formen.
Betrachtet man eine Ebene mit ihren vier Raumrichtungen, stehen diese für zwei Verhaltensweisen mit ihren jeweils zwei Ausprägungen; sie interagieren miteinander und bilden so vier Kombinationen (Zweierpaare), welche die Extreme des Verhaltensraumes bilden. Beispiel: Verhaltensweise eins könnte die Form der kommunikativen Auseinandersetzung /Streit bis Harmonie/ sein, Verhaltensweise zwei die physische Koexistenz /getrennt sein bis zusammen sein/ beschreiben.
Vervollständigt man eine Ebene, schafft man es also, etwa Streit wahlweise sowohl mit Getrenntsein als auch Zusammensein zu kombinieren, beziehungsweise Harmonie mit Zusammensein oder Getrenntsein zu verbinden und darüber hinaus alle Zwischenräume auszufüllen, wird man in der Lage sein, angemessen zu reagieren /zu sein/. Ist eine Ebene bearbeitet, beginnt sie vielleicht, weitere mit Vollständigkeit zu infizieren. Wo man anfängt, scheint wenig entscheidend.
|Anmerkung des Korrektors: Löst zwar leichte Verwirrung in mir aus, aber rein kommt’s trotzdem - komm ich schon noch hinter|