Familientreffen

Irgendwann /ich glaube es war während der Schulzeit gewesen/ habe ich gelernt, dass das Kind seine Eltern internalisiert. Nun haben ja die Eltern ihrerseits einmal ihre Eltern verinnerlicht und genaugenommen und so weiter und so fort. Alles in allem stecken also nicht nur die Eltern im Kind, sondern auch die Großelter, Urgroßeltern, Urur, Ururur, etc; und da all diese Leute in einer gewissen Beziehung zueinander standen beziehungsweise stehen, wird ebendiese wohl auch zu einem Teil eines jeden. Ich hab jetzt mal nur die Eltern-Ein-Nachkomme-Linie betrachtet, natürlich gehören aber Geschwister, Geschwister der Eltern, der Großeltern, halt irgendwie die ganze Familie dazu und setzen zusammen, was man (zumindest wahrscheinlich überwiegend) ist, und darüber hinaus stehen all diese Teile in mehr oder weniger gutem Kontakt zueinander.

Vielleicht sind also Familientreffen deswegen tendenziell anstrengend, weil man sich irgendwie selbst trifft und stundenlang (manchmal Tage oder Wochen) beobachten kann, und weil die dabei bisweilen auftretende Unordnung mit dem Zaunpfahl winkt.

Vielleicht ist es aber auch einfach schwierig, viele Leute /ob jetzt direkt oder indirekt verwandt/ unter einen Hut zu bekommen, oder vielleicht brauch´ ich einfach mal Urlaub : - )

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