Alle Jahre wieder
Neulich /war/ ich ja in meinem Auto kurz zusammengezuckt /gewesen/; und zwar als beim CD-Wechsel plötzlich das /fast immer Behämmertes berichtende/ Radio temporär aktiviert wurde. Da teilte man mir nämlich mit (wie gesagt, ohne dass ich es wissen wollte – ein Malheur), die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft habe bei der B-Weltmeisterschaft gegen die Mannschaft aus Weitfortistan gewonnen oder verloren. Nun war mir die Sport-Meldung an sich völlig latte, was mich jedoch stark verwunderte, war, dass es so etwas wie eine B-Weltmeisterschaft überhaupt gibt, denn ist das nicht /um mal Bart Simpson zu zitieren/ eine Contradictio in se? Müsste das nicht eigentlich Qualifikation für die (einzige nämlich die) Weltmeisterschaft heißen, oder ist man als Sieger der B-Weltmeisterschaft jetzt doch irgendwie auch Weltmeister, was mich /als ehemaligen Tennis-Kreismeister/ ja ebenfalls so zirka zum Q-Weltmeister machen würde, also aber zumindest nachträglich. Womöglich könnte ich da rückwirkend Werbeeinnahmen, internationale Anerkennung oder auch elitäres Selbstverständnis einklagen. Nur bei wem? Vielleicht bei irgendeinem weiteren U/V/W-Weltmeister seiner Disziplin. Ah, ich weiss, ich verklag die Erfinder des Eurovision Song Contests, die scheinen ein Herz für Qualifikanten zu haben (X/Y/Z).
Die großartigen /Texas Lightning/ werden durchgereicht, passt ja ins Gesamtbild.