Der Weg ist das Ziel
Ist das eigentlich normal, dass man (ok ich) erst im hohen biologischen Erwachsenenalter beginnt, die grundlegenden Zusammenhänge zu überreißen? Grad gestern erzählte mir mein Kumpel von seinem Kumpel, welcher hier und da Bedenken hat, etwas “nicht zu können” - und ich fühlte mich stark an mich höchst selber erinnert (Jahrzente des nagenden Zweifels ob der meinigen Fähigkeiten in gewissen Bereichen). Kann man denn überhaupt etwas können, außer eine Sache kommen lassen, sich reinhängen und dabei Spaß haben? Und diejenigen, welche direkt etwas können, haben doch vorher geübt?!
Ah, da fällt mir doch dieses Buch ein. Die 36 (oder mehr oder weniger) Gesetze der Macht, in welchem das Gesetz Nummer 18 (oder ein anderes) besagt, man solle nie nicht verlautbaren lassen, wie lange man sich für das soeben demonstrierte Können krumm gemacht hat. Vielleicht haben meine bisherigen Gegner sich ja daran gehalten – ich jedenfalls nicht. Notiz: An der Umsetzung meines taktischen Gesamtkonzeptes feilen. Oder – nee scheiss auf Taktik – werf ich eh im Nahkampf über’n Haufen. Also doch lieber sich mit Gleichgesinnten verschwören und entspannt frickeln. Gleichgesinnte, also ebenso öffentliche Lerner wie ich einer zu sein scheine – und dann mit stabilen Ergebnissen in den (wohl unvermeidbaren) Kampf mit den Taktierern und Umzinglern ziehen – und glaubhaft versichern, dass es einen ‘n müdes Arschbackenrunzeln gekostet hat, soweit zu kommen : - ) Grüße